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Mein LieblingsLadenlokal

Die pdf ausfüllen und einreichen, fertig!


180130_Mein_Lieblingsladenlokal_2018_r.pdf


  Was suchen wir?
„Ab in die Mitte!“ hat in diesem Jahr Dank des Hauptsponsors Fokus Development die Möglichkeit, einen Sonderpreis über 5.000,00 € für das besondere und einzigartige lokale Geschäft in der Innenstadt, im Stadtteil oder Ortskern zu vergeben. Wir suchen nach: Mein LieblingsLadenlokal 2018.  

Was nominieren wir? Gesucht wird ein außergewöhnliches Ladenlokal oder ein beispielhaftes und innovatives Dienstleistungsunternehmen in der Innenstadt, das sich auszeichnet durch: ein einzigartiges Geschäftsmodell oder eine beispielhafte realisierte Geschäftsideeeine besondere Umsetzungsstrategieeinen außergewöhnlich herausragenden Serviceeine ausnehmend herzliche Atmosphäreeine in erheblichem Maße positive Wirkung auf das Quartier oder sogar darüber hinaus Das Ladenlokal / Unternehmen / Geschäftsformat muss schon realisiert sein und es muss Aussicht auf ein dauerhaftes erfolgreiches Bestehen haben.  

Wer nominiert?
Die Nominierung für den Preis LieblingsLadenlokal 2018 erfolgt über zwei Strategien: 1.    Die Kommunen und Initiativen, die sich bei „Ab in die Mitte!“ 2018 bewerben sowie die Preisträger 2017 erhalten die Chance, ein Lieblingsladenlokal aus Hessen vorzuschlagen   2.    Die „Ab in die Mitte!“-Jurymitglieder, Initiatoren, Sponsoren und Medienpartner werden gebeten, Nominierung vorzuschlagen.  

Wie nominiere ich mein LieblingsLadenlokal 2018?
1.    Drucken Sie die angehängte pdf-Datei aus! 2.    Suchen Sie Ihr LieblingsLadenlokal auf! 3.    Berichten und überzeugen Sie die Inhaberin oder den Inhaber von der Aktion! 4.    Füllen Sie möglichst gemeinsam die Antwortkarte aus! 5.    Schicken oder mailen (Betreff: Mein LieblingsLadenlokal) Sie die Antwortkarte oder die Antworten bis zum 28. Februar 2018 an IMORDE Projekt- & Kulturberatung GmbH,  Schorlemerstraße 4 in 48143 Münster oder info@imorde.de 6.    Drücken Sie die Daumen für Ihr LieblingsLadenlokal  

 Wie wählen wir den oder die Gewinner aus? Die nominierten Kandidaten werden von Imorde kontaktiert und gebeten, ihr Lokal, ihre Geschäftsidee, ihr Unternehmen näher zu skizzieren. Ein mitgelieferter Fragebogen, der einige Eckdaten sammelt rundet das Bild ab. Die „gesammelten“ Bewerbungsunterlagen (= Postkarte und Fragebogen?) werden an die Jury weitergeleitet. Die Jury wählt den oder die (max. drei) Preisträger für Mein LieblingsLadenlokal 2018 aus, die ein Preisgeld als Auszeichnung erhalten.  

Wo und wie wird der Gewinner bekannt gegeben? Wir kontaktieren die Gewinner telefonisch direkt nach der Juryentscheidung. Zur Preisverleihung werden jedoch alle Nominierten eingeladen. Die Auszeichnung bildet einen besonderen Teil in der „Ab in die Mitte!“-Preisverleihung am 17. April 2018 in Bad Camberg. Ab 13:30 Uhr wird neben spannenden Gäste auf dem legendären Roten Sofa mit unserem Moderator, einem emotionalen Rückblick auf die „Ab in die Mitte!“-Projekte 2017 und einem Ausblick auf großartige Ideen zum Motto „Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima“ „Mein LieblingsLadenlokal“ vorgestellt und der oder die Empfänger des Sonderpreises 2018 ausgezeichnet. Etwas später prämiert die Umweltministerin Priska Hinz die Landessieger 2018 der Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte!“.

























Michael Spahn - Biografie

geboren in Frankfurt   23. April 1961
Fleischer Lehre Metzgerei Kober   1977 - 1978
Metzgerei Straub   1978 - 1980
Bundeswehr Fliegerhorst Leipheim   1980 - 1982
Gesellenjahre bei Metzgerei Straub   1982
Metzger bei Klöppel-Schmidt   1982 - 1984
Metzger bei Hegmann   1984 - 1986
Meisterprüfung Meisterschule Heyne   1986
Heirat mit Claudia 13.06.1986
Drei Töchter: ´87, ´90, ´92
Meisterstelle Metzgerei Schäfer   1986 - 1988
Meisterstelle und Filialleiter Metzgerei Müller   1988 - 1992
Selbstständig mit eigenem Geschäft   seit 1992

Michael Spahn - Lebenslauf

Viele Menschen kennen mich so wie ich jetzt bin, aber nur die wenigsten wissen, wie es dazu gekommen ist, daß ich den Metzgerberuf ergriff, also werde ich mein Leben mal ab Ende der Schule Revue passieren lassen. 1976: Die Schulzeit neigt sich zum Ende, was werde ich machen, was würde mich so erfüllen, dass ich es ein Leben lang machen würde, mit Freude und Hingabe? Ich wusste es nicht. Einfach mal mittels eines Praktikums heraus finden? Naja, ob das der Weisheit letzter Schluss ist? Nun, dachte ich, na dann probieren wir es mal. Eine Metzgerei am Schweizer Platz hatte mir damals einen Platz angeboten, also ging ich hin.

Eine sehr liebe ältere Frau nahm sich meiner an, es war die Mutter des Meisters, ich - damals grade 15 Jahre alt - konnte noch nicht einmal meine Hemdsärmel alleine hochkrempeln, das machte die gute Frau jeden Morgen für mich und ich fand es richtig toll. Meinen Meister habe ich in dieser Zeit kaum gesehen, nur die Gesellen, die hatten ihren Spaß mit jemanden, der keine Ahnung von fast gar nichts hatte. Ich hatte als Praktikant eigentlich keine großen Aufgaben, dennoch versuchte ich immer, meine Nase in alles zu stecken, was so gemacht wurde. Es war ganz toll, nicht mehr so viele Aufsätze, Diktate und Mathe-Arbeiten, nur noch handwerklich einem zum Besten geben.

Die Wirklichkeit holte mich aber in der Lehre ein, die ich dann aus lauter Begeisterung zum Handwerk und zum Wurstmachen bei ihm beginnen durfte. Die Mutter war immer noch da, und wie gewohnt bekam ich auch in der Lehre jeden Morgen die Hemdsärmel hochgekrempelt. Meine Berichtshefte lasen sich wie eine Ode aufs Handwerk, „heute durfte ich … heute konnte ich … heute freute ich mich über …" und dann sah ich das wahre Gesicht des tollen Handwerks: Das tolle Wurstmachen usw. war nicht mehr da, stattdessen den Gesellen den Dreck wegmachen, putzen, putzen und alles das, was niemand gerne machte, war für uns Lehrlinge da. Folglich hatte ich dann den Verdacht, das wird wohl nicht dein Traumberuf.

Reibereien und heftige Diskusionen waren genauso an der Tagesordnung wie herbe Kritik und immer wieder, den Sündenbock für alle zu spielen. Wenn sich das Meisterehepaar privat mal wieder in der Wolle hatte - was übrigen sehr oft der Fall war - na, wer musste dann hinhalten, ganz klar ich, und genauso klar war auch die Trennung von mir zu diesem Betrieb, nachdem ich dann auch noch verletzt nichts als Hohn und Spott von ihm erntete. Da stand ich wieder auf der Straße, mit einem Aufhebungsvertrag im gegenseitigen Einverständnis, ohne überhaupt zu wissen was das war. Aber die Frankfurter Fleischerinnung, immer für ihre Mitglieder da und vor allem für den Nachwuchs, hat mir noch in der selben Woche einen neuen Betrieb vermittelt.

Und da ging es dann los mit dem, was ich mir unter einer Metzgerlehre vorgestellt hatte: Eigenständiges Arbeiten, selbstverantwortliche Planung der Wochenproduktion, Ware und Rohstoffe einkaufen, alles klasse. Freizeit war eher Mangelware, aber immer ganz klar im beiderseitigen Einverständnis. Ich durfte in den Laden, neben der Chefin eine Ehre! Elektronik?? Fehlanzeige, mit einem riesigen Bleistift musste ich alle Preise untereinander schreiben und blitzschnell addieren, ohne Fehler natürlich, die Chefin hatte das ganze schon längst im Kopf zusammen, und bei einem Fehler gab es dann schon mal einen Knuff, bestimmt aber immer gerecht und freundlich. Hier lernte ich endlich die Liebe zum Handwerk, hier öffnete man mir die Augen für die Verantwortung und für die soziale Einstellung, auch für Schwächere einzustehen.

Auch auf die Tiere zu achten, ihre Würde zu beachten bis zum Schluss und noch viel weiter danach. Den Starken als Fan zuzujubeln bedarf keiner eigenen Kraft und auch keines Selbstvertrauens, das konnte doch jeder, also schaute ich nach denen, die meine Hilfe brauchen konnten, obwohl, oder genau aus diesem Grund, weil mir selbst bis dahin nie einer geholfen hatte und mir einen guten vernünftigen Weg zeigte. Meine berufliche Laufbahn war dann eigentlich mustergültig: Gesellenprüfung, Bundeswehr, Meisterprüfung, Meisterstelle, Filialleiter, Franchisenehmer und dann selbstständig.

Und immer habe ich mein Wissen und mein Können weiterentwickelt, bis heute und noch viel weiter, man wird so alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu! Nun haben wir die Kuh mal richtig alt werden lassen! Seit etwa 2012 habe ich zusätzlich das vegane Herz in mir entdeckt, und mit der alternativen Entwicklung und dem Vertrieb fleischloser Produkte werde ich zusätzlich weiter machen, aber meine Wurzeln dabei nie vergessen. Und meine langjährige Erfahrung als Metzger kommt mir dabei sogar zugute.  

 
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